
Am 14. April 1972 nahm die Köln-Düsseldorfer Schifffahrtsgesellschaft (KD) ein bisher noch nie auf deutschen Flüssen genutztes Fahrzeug in Betrieb. Es handelte sich um ein russisches Tragflächenboot der Baureihe "Raketa" . Es war auf den Namen "Rheinpfeil" getauft, konnte 64 Passagiere an Bord nehmen und hatte eine Reisegeschwindigkeit von 65km/h.
Wenn Sie mehr über dieses Boot und seine Geschichte wissen möchten, dann finden Sie in Kürze in der Rubrik Transport und Verkehr/ Schifffahrt mehr.

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Das Interesse der Medienvertreter und natürlich der Kölner Bürger ist immer dann groß, wenn etwas Besonderes im oder am Dom geschieht. "Unser decke Pitter kried hück ennene nüje Bömmel." So oder so ähnlich war es am Freitagvormittag vor und im Dom zu hören.
Den meisten von fern angereisten Touristen war zunächst nicht klar, wohin sie schauen sollten. Verdeckt von zahlreichen Journalisten ist das glänzende Metall-Teil kaum zu sehen. Als dann der 630 kg schwere Klöppel an einem Seil in die Höhe gezogen wird, ist auch den zufällig anwesenden Gästen bewusst, dass sie ein historisches Ereignis miterleben.
Wegen Materialermüdung war vor einigen Monaten der "alte" ca. 800 kg schwere Klöppel aus seiner Befestigung gerissen und hatte gleich zwei Decken durchschlagen. "Wir hatten vor ein paar Jahren die Betondecken gegen eine Holzdecke ausgetauscht. Diese hat einen großen Teil der Sturz-Energie aufgefangen", so die Dombau-Meisterin, Frau Prof.Dr. Schock-Werner.
In den nächsten Tagen haben die Kölner immer wieder Gelegenheit, den einzigartigen Klang ihres "Dicken Pitter" zu hören. Der Klöppel wird justiert und glanglich eingestellt.
Am 7.12. werden im Rahmen eines Festgottesdienstes, alle Domglocken im gewohnten Glangbild zu hören sein. Und nicht nur die Kölner freuen sich auf die "Heilige Nacht", wenn der satte, prachtvolle Ton weit über die Stadtgrenze der Domstadt wieder zu hören sein wird.
Gotik im Rheinland
Jürgen Kaiser (Text),
Florian Monheim (Fotos)
Schwerelose Pracht
Das Rheinland bietet mit dem Kölner Dom das großartigste Zeugnis französischer Kathedralgotik auf deutschem Boden. Doch neben diesem im wahrsten Sinn alles überragenden Bauwerk findet sich zwischen Mosel, Mittel- und Niederrhein eine ganze Fülle hochkarätiger Kirchen. Sie führen das ganze Spektrum von der Früh- bis zur Spätgotik höchst qualitätsvoll vor Augen. Den Zauber gotischer Kirchenkunst zeigt dieser große Bildband daher nicht allein an den bekannten Sakralbauten in Aachen, Altenberg, Köln, Trier und Xanten, sondern auch an überraschenden Orten.
Mit diesen Geheimtipps lockt er Liebhaber wie Kenner dieser Epoche auf eine Entdeckungsreise. Mit eindrucksvollen Bildern und anschaulichen Erläuterungen öffnen Florian Monheim und Jürgen Kaiser neue Blicke und Einsichten. Der Formenreichtum der rheinischen Gotik präsentiert sich nicht allein in ihrer Architektur, sondern ebenso in der erhaltenen Glasmalerei und Altarkunst.
Dr. Jürgen Kaiser, geb. 1967, studierte Kunstgeschichte, Mittelalterliche Geschichte und Provinzialrömische Archäologie. Er lebt als Sachbuchautor und Kulturreiseleiter mit dem Schwerpunkt Mittelalter in Köln. Von ihm erschienen u. a. „Romanik im Rheinland“, „Mittelalter in Deutschland“ und „Jakobswege in Deutschland“.
Florian Monheim, geb. 1963, lebt in Krefeld und ist einer der erfolgreichsten Architekturfotografen Deutschlands. Monheim hat zahlreiche Bildbände und Kalender veröffentlicht; im Greven Verlag erschienen von ihm u. a. „Romanik im Rheinland“, „Die andere Schönheit – Industriekultur in Nordrhein-Westfalen“ und „Düsseldorf“.
240 Seiten mit 230 farbigen Abbildungen
Format 24 x 31 cm
Leinen mit Schutzumschlag
Es erscheint eine Vorzugsausgabe mit einem signierten und nummerierten Pigment-Fotoprint (Auflage: 6 Ex. + 1 h. c.) in großer Präsentationskassette (48 x 41 cm)
48,00 Euro