Dass ihre Fotos über die Kriegsereignisse in Vietnam die Menschen in den Vereinigten Staaten und darüber hinaus einmal so wach rütteln würden und veranlassen sollten, über Sinn oder Unsinn des Krieges nachzudenken, davon konnten die beiden Fotografen Horst Faas und Nic Ut zum Zeitpunk ihrer Einsätze in dem asiatischen Kriegsgebiet nicht ausgehen. Beide arbeiteten in den 60iger Jahren bis 1974 für die amerikanische Nachrichten-Agentur Associated Press in Saigon.
Horst Faas ist es zu verdanken, dass das von Nic Ut aufgenommene Foto, des durch Napalm verbrannten Mädchens veröffentlicht wurde und damit dem Kriegswahnsinn ein Gesicht gab. Nämlich das der kleinen Kim. Sie hatte sich die Kleider von der verbrannten Haut gerissen und lief völlig nackt über die Straße, die zu dem Dorf führt, auf das zwei amerikanische Flugzeuge ihre tödliche Fracht abgeworfen hatten und dabei sie, sowie zahlreiche andere Kinder und Erwachsene verletzten oder töteten.
Fast 50 Jahre war der engagierte Bildjournalist für AP tätig. 1967 wurde er selbst in Saigon schwer verletzt. Bei einem Korrespondententreffen in Hanoi 2005 zog er sich eine schwere Infektion zu, die eine Lähmung von der Hüfte abwärts verursachte. Am vergangenen Donnerstag starb Horst Faas im Alter von 79 Jahren in einem Münchner Krankenhaus.
Rheintal.de Chefredakteur und Herausgeber Bert P. Herfen hatte anlässlich der von Kurt Volkert (Galerie Meerkatze Königswinter) präsentierten Ausstellung mit Fotos des in Vietnam getöteten Fotografen und Kollegen Henri Huet die Gelegenheit, mit Horst Faas ein Interview aufzuzeichnen, das wir in Kürze auf Rheintal.tv zeigen. Bitte beachten sie auch das Interview mit Nic Ut.
http://rheintal.tv/p/#Kultur002
Die Termine für die Wein und Winzerfeste in den Rheintal-Regionen sowie die der Nebenflüsse wie Nahe, Mosel, Ahr sind nun in der Rubrik Wein und Winzer abrufbar.
Bitte beachten Sie auch unsere Übersicht mit den Weinanbaugebieten. Dort sind alle Lagen und Großlagen entlang des Rhein und seinen Nebenflüssen aufgeführt. Vielleicht finden Sie dort den Winzerbetrieb der Ihren Lieblingswein verkauft.
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Die 31. Wanderetappe führte den Kölner Künstler Clemens Hillebrand von Speyer nach Lingenfeld.
Seinen aktuellen Wanderbericht, seine Zeichnungen und die seiner Kollegen finden Sie hier

Frechener Töpfermarkt
am 12. und 13. Mai 2012
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Rama und Sita – Indiens schönste Liebesgeschichte
21. April bis 21. Oktober 2012
im Rautenstrauch-Joest-Museum –
Kulturen der Welt
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Römisch-Germanisches Museum
Die Rückkehr der Götter. Berlins Antiken zu Gast in Köln
13. Januar bis
26. August 2012
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NEUES IN DER DAUERAUSSTELLUNG
ab 15. Mai 2009
im EL-DE-Haus
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Dombaumeisterin schenkt acht Barock-Baluster an Bauherrin des Berliner Schlosses als Humboldtforum
Mit der Produktion von acht barocken Balustern für die Balustrade des Berliner Schlosses unterstützt die Dombauhütte den Wiederaufbau des Berliner Schlosses als Humboldtforum. Die Baluster sind von Steinmetzlehrlingen der Dombauhütte erstellt worden. Gestern Abend hat die Dombaumeisterin Barbara Schock Werner in einem feierlichen Akt die ersten fünf an die „Stiftung Berliner Schloss – Humboldtforum“, Bauherrin des Berliner Schlosses, übergeben. Weitere drei Baluster werden von den künftigen Lehrlingen der Dombauhütte gefertigt werden.
Die Dombaumeisterin, die nebenbei beratend für die Stiftung tätig ist, sieht darin auch einen symbolischen Akt: „Ich freue mich, dass wir im Preußenjahr etwas nach Berlin zurück geben können.“ Im 19. Jahrhundert wäre die Fertigstellung des Kölner Doms ohne die Mittel aus der preußischen Staatskasse nicht möglich gewesen. „Und so können unsere Lehrlinge auch einmal etwas Barockes gestalten und eine andere Bauform als die Gotische kennen lernen.“
Wilhelm von Boddien, seit rund 20 Jahren Kopf des Förderverein Berliner Schloss und unermüdlicher Verfechter der Wiederaufbau-Idee, dankte den Kölner und Bonner Freunden des Schlosses für Ihren Einsatz. So wie damals bei der Fertigstellung des Kölner Doms ist auch beim Berliner Schloss das bürgerschaftliche Engagement unerlässlich. Die Wiederherstellung der barocken Schlossfassade soll vollständig aus privaten Spenden finanziert werden, um den Staat zu entlasten. Der Freundeskreis Köln und Bonn im Förderverein Berliner Schloss e.V. sammelt Spenden für die „Kölner Fensterachse“ als Teil der Fassade. 400.000 Euro soll die Fensterachse kosten und rund 80.000 Euro haben die rheinischen Bürger bereits gestiftet.
Die Spenden gehen an die Stiftung Berliner Schloss – Humboldtforum, einer gemeinnützigen Stiftung bürgerlichen Rechts. Die Stiftung ist Bauherrin des Humboldtforums in den wieder zu errichtenden Fassaden des Berliner Schlosses und künftige Eigentümerin.
Manfred Rettig, Vorstand und Sprecher der Stiftung Berliner Schloss – Humboldtforum, nahm die Baluster dankend entgegen und verwies auf die künftige Bedeutung des Humboldtforums für die Hauptstadt: „Wir liefern ein Gebäude, das die historischen Dimensionen Berlins wieder erlebbar macht und zugleich in seinem Inneren hochmodern ist. Und die internationale Strahlkraft eines Forums, in dem die Kulturen der Welt gleichwertig zu einem Dialog kommen, wird immens sein.“
Mit dem Humboldtforum soll in Berlins Mitte ein modernes und neuartiges Welt-Kultur-Zentrum geschaffen werden, das weit mehr als nur Museum sein wird. Hier wird ein lebendiger Dialog der Weltkulturen stattfinden mit Schätzen des Ethnologischen Museums und des Museums für Asiatische Kunst der Staatlichen Museen zu Berlin-Dahlem, der Humboldt-Universität zu Berlin und der Zentral- und Landesbibliothek Berlin.
Die Grundsteinlegung für das Bauwerk ist für Mai 2013 vorgesehen.
Quelle: Dombauhütte Köln
Gotik im Rheinland
Jürgen Kaiser (Text),
Florian Monheim (Fotos)
Schwerelose Pracht
Das Rheinland bietet mit dem Kölner Dom das großartigste Zeugnis französischer Kathedralgotik auf deutschem Boden. Doch neben diesem im wahrsten Sinn alles überragenden Bauwerk findet sich zwischen Mosel, Mittel- und Niederrhein eine ganze Fülle hochkarätiger Kirchen. Sie führen das ganze Spektrum von der Früh- bis zur Spätgotik höchst qualitätsvoll vor Augen. Den Zauber gotischer Kirchenkunst zeigt dieser große Bildband daher nicht allein an den bekannten Sakralbauten in Aachen, Altenberg, Köln, Trier und Xanten, sondern auch an überraschenden Orten.
Mit diesen Geheimtipps lockt er Liebhaber wie Kenner dieser Epoche auf eine Entdeckungsreise. Mit eindrucksvollen Bildern und anschaulichen Erläuterungen öffnen Florian Monheim und Jürgen Kaiser neue Blicke und Einsichten. Der Formenreichtum der rheinischen Gotik präsentiert sich nicht allein in ihrer Architektur, sondern ebenso in der erhaltenen Glasmalerei und Altarkunst.
Dr. Jürgen Kaiser, geb. 1967, studierte Kunstgeschichte, Mittelalterliche Geschichte und Provinzialrömische Archäologie. Er lebt als Sachbuchautor und Kulturreiseleiter mit dem Schwerpunkt Mittelalter in Köln. Von ihm erschienen u. a. „Romanik im Rheinland“, „Mittelalter in Deutschland“ und „Jakobswege in Deutschland“.
Florian Monheim, geb. 1963, lebt in Krefeld und ist einer der erfolgreichsten Architekturfotografen Deutschlands. Monheim hat zahlreiche Bildbände und Kalender veröffentlicht; im Greven Verlag erschienen von ihm u. a. „Romanik im Rheinland“, „Die andere Schönheit – Industriekultur in Nordrhein-Westfalen“ und „Düsseldorf“.
240 Seiten mit 230 farbigen Abbildungen
Format 24 x 31 cm
Leinen mit Schutzumschlag
Es erscheint eine Vorzugsausgabe mit einem signierten und nummerierten Pigment-Fotoprint (Auflage: 6 Ex. + 1 h. c.) in großer Präsentationskassette (48 x 41 cm)
48,00 Euro