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Koblenz-Zentrum

Name:Koblenz-Zentrum
Land: Deutschland
Rheinabschnitt:Mittelrhein
Rheinregion:Kreisfreie Stadt Koblenz
Region: Kreisfreie Stadt Koblenz
Stromkilometer:ca. 591.0
Rheinlage: linksrheinisch
mit direkter Rheinanbindung
Homepage: http://www.koblenz.de

 

Koblenz - die Pforte zum Oberen Mittelrheintal

Die lebendige Stadt liegt am Rhein und an der Moselmündung

 

Die Gründung von Koblenz reiht sich lückenlos in die Liste der anderen Stadt-Gründungen wie Xanten, Köln, Bonn und Mainz, die die Römer im Rheintal, vollzogen ein. Jedoch lange vor den Römern sind frühere Besiedlungen auf dem heutigen Stadtgebiet nachgewiesen. Um das Jahr 9 v.Chr. legen die Römer ein Kastell mit einer zivilen Siedlung an. Die Soldaten werden zunächst zum Schutz der römischen Heer- und Handelsstraße am Rheinufer eingesetzt. Etwa 100 Jahre später, nach Errichtung des Grenzwall Limes, sichern sie diesen auf den Westerwaldhöhen.

Um zum benachbarten rechtsrheinischen Kastell Niederberg, gegenüber der Moselmündung, zu gelangen, wird eine Pfahl-Brücke über den Rhein errichtet. Als „Confluentes“ geht Koblenz in die Geschichtsbücher ein. Aus strategischen Gründen wird auch über die Mosel eine Holzbrücke gebaut. Um sie gegen Hochwasser und Eisgang zu sichern, werden mächtige Kalkstein-Blöcke auf ihr abgelegt. Zu Beginn des 19. Jh. entdecken Arbeiter bei Schachtarbeiten im Flussbett der Mosel Stelen mit Reliefs, die Hinweise auf die Zeit ihrer Fertigung geben.

Koblenz bleibt bis zum Ende des 4.Jh unter der Herrschaft Konstantins. Er lässt zum Schutz der Bewohner, um die Stadt eine Mauer mit 19 Türmen errichten. Bis heute ist der Nordturm am Pfarrhaus Liebfrauen erhalten. Der Einfluss und die Macht der Römer nimmt in der Rheinregion zunehmend ab. Schließlich erobern die Franken im 5. Jh. Koblenz und gründen hier einen fränkischen Königshof. Kaiser Karl der Große reist von Ingelheim, seinem kaiserlichen Sitz, nach Koblenz und hält 807 eine Reichsversammlung ab. Die Verhandlungen zwischen den drei Enkeln und Karl des Großen führen zur Teilung des Fränkischen Reichs. Die Macht- und Besitzverhältnisse sind für die Zukunft im Vertrag von Verdun neu festgeschrieben. Zunehmend wir der Einfluss der Erzbischöfe und Kurfürsten von Trier größer und führt schließlich dazu, dass Koblenz kulturell und wirtschaftlich aufblüht.

Zum Ende des 8. Jh. ziehen Normannen-Stämme das Rheintal hinauf und belagern die Stadt. Eindringen können sie wegen der Schutzmauer-Sicherung nicht. Somit ziehen sie das Moseltal hinauf und zerstören und brandschatzen alle Siedlungen bis nach Trier.

Heinrich II. hält 1012 in Koblenz eine Synode ab und droht, dass alle, die sich nicht dem König fügen, der Kirchenbann droht. Sein Verhältnis zu den Bischöfen ist gut. Dem Trierer Erzbischof Poppo schenkt er Gebäude. Sogar Ehrenbreitstein kommt 1020 zum Erzbistum Trier. Auch nachdem Heinrich der III. die Macht von seinem Vater übernimmt, bestätigt er die Immunität des Erzstiftes Trier. Alles bleibt diesseits und jenseits des Rheins und der Mosel so, wie es ist.

Im Mittelalter ändern sich die Machtverhältnisse nicht wesentlich. Während des Dreißigjährigen Krieges verlegt der Trierer Kurfürst seinen Amtssitz von Trier nach Koblenz, in das neu erbaute Schloss Phillippsburg, am Fuße der Festung Ehrenbreitstein.
Ab 1794 ändert sich dann alles in der Region, nachdem die Auswirkungen der Französischen Revolution auch Koblenz erreichen. Die Stadt an der Moselmündung wird Hauptstadt des französischen Departement "Rhin-et-Moselle". Das Ende der französischen Besatzung erledigen russische Truppen 1814. Alle rheinischen Besitztümer gehen an das Königreich Preußen. 1890 wird die Stadtmauer um Koblenz abgebaut, wodurch sich das Siedlungsgebiet deutlich erweitert. Bereits dreißig Jahre früher erreicht die erste Eisenbahn Koblenz. Die Mobilität der Menschen verbessert sich durch die Nutzung der Eisenbahn und dem zunehmenden Dampf-Schiffsverkehr auf den Flüssen Rhein und Mosel.

Die Folgen der beiden Weltkriege, besonders die des Zweite Weltkrieges, hat katastrophale Folgen. 1944 zerstören britische Bomber nahezu vollständig das Zentrum. 80% der Einwohner werden getötet, die Stadt liegt in Schutt und Asche.

Heute ist die Koblenz eine lebendige Großstadt mit 30 Stadtteilen, in denen ca. 110.000 Einwohner leben. Sie gehört zum Bundesland Rheinland Pfalz. Als Gastgeber für die Bundesgartenschau trat sie für ein Jahr ganz besonders in den Fokus des Interesses der Besucher. Um die Festung im Stadtteil Ehrenbreitstein vom Stadtzentrum zu erreichen, wurde anlässlich der BUGA eine Seilbahn über den Rhein gebaut. Jeder, der sie bisher nutzte, war von dem überwältigenden Blick auf das Deutsche Eck mit Reiterdenkmal und Moselmündung begeistert.

Sehenswürdigkeiten und Freizeittipps:

Festung Ehrenbreitstein, Deutsches Eck, Kurfürstliches Schloss, Schloss Stolzenfels, Kastorbrunnen, Historisches Rathaus, Rheinanlagen mit Kaiserin Augusta-Denkmal, u.a.

 

 

Koblenz-Zentrum:

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Koblenz-Ehrenbreitstein

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