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Bad Breisig

Name:Bad Breisig
Land: Deutschland
Rheinabschnitt:Mittelrhein
Rheinregion:Landkr. Ahrweiler
Region: Verbandsgem. Bad Breisig
Stromkilometer:ca. 624.0
Rheinlage: linksrheinisch
mit direkter Rheinanbindung
Homepage: http://www.bad-breisig.de

 

Bad Breisig - Quellenstadt am Rhein 

In den neu gebauten Römerthermen fließt 34° warmes Wasser

 

Bad Breisig liegt zwischen dem Osthang der Eifel und dem Rhein im nördlichen Abschnitt des Mittelrhein. Wie viele Orte in der Region, kann auch Breisig auf einen keltischen Ursprung zurück blicken. Beweise hierfür wurden in und um das heutige Stadtgebiet reichlich gefunden. Unter anderem eine Höhensiedlung, umgeben mit einer Ringwallanlage, sowie eine Fliehburg auf der Reutersley.

Die Römer bestimmten den am südlichen Ortsrand verlaufenden Vinxtbach als Grenzlinie zwischen Ober- und Niedergermanien. Ein besonderes Augenmerk hatten sie stets auf „ihre“ Römerstraße, die flussabwärts nach Bonn, Köln und Xanten führte und stromaufwärts nach Koblenz, Bingen und Mainz. Auf der gegenüberliegenden Rheinseite waren Grenzbefestigungen errichtet worden. Bei Rheinbrohl begann der „Limes“, der über den Westerwald, Taunus 550 km weit bis nach Süddeutschland führte.

Im Mittelalter werden um Bad Breisig ein Schutzgraben und eine Ringmauer angelegt. Den Auftrag hierzu soll die damalige Besitzerin „Berta von Arnsberg“ erteilt haben. Ihr war das „Breisiger Ländchen“, wie die Orte um Breisig genannt wurden, geschenkt worden. Im 11. Jahrhundert wurde Burg Rheineck erbaut. Nach ihrer ersten Zerstörung fanden der Erzbischof von Köln und der Reichskanzler “von Dassel“ Interesse an dem Objekt und befanden, dass es gut zu den kölnischen Besitzungen passen würde. Im Mai des Jahres 1164 kämpfen 125.000 Mann bei Andernach um den Besitz und entscheiden die Schlacht zugunsten von Reichskanzler „von Dassel“.

Über eine Zeit von fast 500 Jahren ändern sich die Zugehörigkeiten und Besitzverhältnisse in Breisig wie auch in anderen Orten der Region immer wieder. Mit dem Einmarsch französischer Revolutionstruppen werden 1794 im gesamten Rheintal klare Verhältnisse geschaffen. Es beginnt die Zeit der französischen Besatzung. Das ändert erst wieder, als 1815 Bad Breisig und alle anderen Orte der Rheinregion, unter Preußische Herrschaft fallen.

Um 1830 kauft ein Bonner Universitätsprofessor die zerstörte und heruntergekommene Burg Rheineck und lässt sie nach mittelalterlichem Vorbild wieder aufbauen. Nach dem Zweiten Weltkrieg wird Bad Breisig neu gegliedert. Es entstehen die Stadtteile Oberbreisig, Niederbreisig und Rheineck. Die Stadt gehört nun zur gleichnamigen Verbandsgemeinde und wird Teil des Landkreis Ahrweiler im Bundesland Rheinland Pfalz. Den Status Kurort verdankt sie dem Fund einer 34°C warmen Quelle. Sie wird 1914 bei Bohrungen gefunden. Es durfte sich jedoch nur der eigenständige Ort Niederbreisig „Bad“ nennen.

1970 erhält dann Bad Breisig die Stadtrechte. Von dem einstigen Kurhaus und Kurhotel ist heute nichts mehr geblieben. Die Anlage wurde wegen Unrentabilität geschlossen und 2011 abgerissen. Der Bereich des Thermalbads ist 2009 zu den Römerthermen umgebaut worden und kann heute als Wellness-Bad mit römischem Ambiente genutzt werden.

Sehenswürdigkeiten und Freizeittips:

Burg Rheineck, Altes Zollhaus, St Marienkirche, Mausoleum, Kurpark, Keltische Höhensiedlung, Templerhof, Römerthermen

Fotos:WikipediaCC-By-3.0, Foto1 Bungert55, Foto2 Tohma, Foto3 DerSchmitzi, Foto4 Wolkenkratzer, Foto5 Heppo

Bad Breisig:

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