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Kaub

Name:Kaub
Land: Deutschland
Rheinabschnitt:Mittelrhein
Rheinregion:Rhein-Lahn-Kreis
Region: Verbandsgem. Loreley
Stromkilometer:ca. 546.0
Rheinlage: rechtsrheinisch
mit direkter Rheinanbindung
Homepage: http://www.stadt-kaub.de

 

Kaub - eine kleine Stadt im Oberen Mittelrheintal

 

Die Stadt Kaub liegt am rechten Rheinufer bei Stromkilometer 546 & 547, in der geografischen Mitte der Städte Koblenz und Mainz. Sie wirkt eher unauffällig und doch gibt es gleich mehrere Besonderheiten, die sie bekannt machten. Wer sich mit der Bahn, dem Auto, dem Zweirad oder zu Fuß der Stadt nähert, dem tritt Burg Pfalzgrafenstein, mitten auf einer kleinen Rheininsel gelegen, sofort ins Blickfeld. Sie wurde 1326/27 erbaut und mehrere Jahrhunderte als Zollerhebungsstelle genutzt. Die Nachbarstadt Bacharach und Kaub sind zu dieser Zeit die wichtigsten Zollstellen der Rheinregion.

Im Mittelalter geht es in Kaub, wie in vielen anderen Orten im Mittelrheintal, hin und her, was die Besitz-Zugehörigkeit betrifft. 1620 erobern spanische Truppen Kaub, ein Jahr später kommen die Schweden. Die Bevölkerung lebt im 17. und 18. Jahrhundert vorwiegend vom Weinanbau und vom Schieferabbau. Seine Qualität ist hier besonders gut und kann vielfach fürs Handwerk verwendet werden.

Auf dem Weg nach Frankreich sammelt sich im Dezember 1813 die schlesische Armee unter dem Kommando von Feldmarschall Blücher auf der rechten Rheinseite, auf einer Breite von über hundert Kilometern bis nach Mannheim. Oberhalb von Kaub liegt das Zentrum der Armee auf den Taunushöhen. Über eine extra errichtete Brücke, überquert im Januar 1814 ein großer Teil der Truppen hier den Rhein. Zu dieser Zeit gehört Kaub bereits zum Herzogtum Nassau, später wird die Region von den Preußen erobert und Kaub preußisch. 1867 wird dann auch endgültig der Rhein-Zoll aufgehoben.

Wenige Jahre später ereignet sich eine Naturkatastrophe von großem Ausmaß. Im März 1876 lösen sich auf dem Schiefer liegende Geröll-Massen auf einer Breite von ca. 80m und stürzen ins Tal. Dabei begraben sie 25 Menschen. Kalte Winter lassen den Rhein völlig zufrieren und die folgenden Hochwasser sorgen für weitere große Not bei der Bevölkerung. Auch der Erste u. Zweite Weltkrieg hinterlassen Spuren, wie überall.

Eine Kuriosität entsteht bei der Rheinland-Besetzung nach dem Ersten Weltkrieg. Die alliierten Truppen bilden zwei Brückenköpfe mit einem Radius von 30 km. Ein schmaler Korridor, in dem sich Kaub befindet, bleibt unbesetzt und wird später als "Freistaat Flaschenhals" bezeichnet. Dieser endete am 25. Februar 1923. In Kaub marschieren französische Truppen ein und beenden die Situation.

Mit der einsetzenden Reisewelle nach dem Krieg kommen Touristen auch nach Kaub. Die Stadt hat besonders für die etwas zu bieten, die sich dem Thema "klein aber fein" zugewandt fühlen. Es gibt einladende Gasthäuser und Hotels, köstlichen Wein und wenn, auch nur wenige Sehenswürdigkeiten.

Sehenswürdigkeiten und Freizeit-Tipps:

Burg Pfalzgrafenstein, Blüchermuseum,

Kaub:

Hotel

** Standard

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Autofähre
Kaub-Bacharach-Egelsburg