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Sankt Goar

Name:Sankt Goar
Land: Deutschland
Rheinabschnitt:Mittelrhein
Rheinregion:Rhein-Hunsrück-Kreis
Region: Verbandsgem.Sankt Goar-Oberwesel
Stromkilometer:ca. 556.0
Rheinlage: linksrheinisch
mit direkter Rheinanbindung
Homepage: http://www.st-goar.de

 

Sankt Goar - liegt im Zentrum der Rheintal-Burgen

Das Herz des UNESCO-Weltkulturerbes „Oberes Mittelrheintal“ ist hier im Tal der Loreley

 

Sankt Goar liegt im Kerngebiet des Weltkulturerbes der UNESCO „Oberes Mittelrheintal“, eingebettet, zwischen den Mittelgebirgen Hunsrück auf der linken und dem Taunus auf der rechten Rheinseite. In keinem anderen Rheinabschnitt ist die Burgendichte so groß. Die Bauherren im frühen Mittelalter könnten eine ähnlich Vorliebe für die Besonderheit der Landschaft gehabt haben und deshalb die Bauplätze für ihre Burgen hier bestimmt haben. Dass die Römer schon hier siedelten, wundert niemand. Sie hatten das Rheinufer immer im Blick, schließlich war die Römerstraße am Flussufer, die einzige Verbindung zwischen den Provinzen im Norden und der direkte Weg in den Süden, Richtung Heimat.

Der Name der Stadt soll auf den französischen Mönch „Goar“ zurückzuführen sein, der als Einsiedler zunächst in einer Höhle oberhalb des Rhein lebte, schließlich vom Bischof die Genehmigung erhielt, den Menschen die Botschaft Christi zu erzählen. Dem Priester „Goar“ werden zahlreiche „gute Taten“ die er zu seinen Lebzeiten vollbracht hat, nachgesagt. Daher wurde er von den Menschen verehrt und sein Grab später Wallfahrtsstätte.

Nachweislich erhält St. Goar 1183 die Stadtrechte. Etwa ein halbes Jahrhundert später wird Burg Rheinfels errichtet. Der Besitz fällt von den Grafen v. Katzenelnbogen an die Landgrafen von Hessen. Während des Dreißigjährigen Krieges sterben in den Rhein-Regionen viele tausend Menschen an der Pest, so auch in St. Goar. In Folge des pfälzischen Erbfolgekrieg kommt es zu einer Belagerung der Stadt und der Burg zum Ende des 16.Jh. durch französische Truppen. Der Angriff wird jedoch niedergeschlagen. Danach kehrt ein wenig „Ruhe“ in der Stadt und der Region ein.

Ein knappes Jahrhundert später ändern sich die Zeiten wieder. Erneut sind es französische Truppen, die diesmal kampflos die Stadt übernehmen und Burg Rheinfels unter französische Verwaltung setzen. 1815 wird Sankt Goar preußisch. Die zunehmende Mobilität der Menschen führt auch in St. Goar zu steigenden Besucherzahlen. Die beginnende Dampfschifffahrt und der Bau der Eisenbahn ab 1857 bringt nun auch Touristen aus anderen Teilen Deutschlands und dem Ausland. Die Stahl- und Kupferstecher sind die ersten Künstler, die Landschaftsbilder in Serie herstellen und als „preiswerten“ Kunst-Druck verkaufen. Was Matthäus Merian im 16.Jh. begann, wird von dem Engländer Turner u.a. bis zur Perfektion weiter entwickelt. Die von den Rheinreisen mitgebrachten Stahlstiche hängen zur Erinnerung an den Wänden der Touristen und vermitteln dort dem Betrachter die Besonderheit, einer einzigartigen Flusslandschaft.

Während der Kriege bleibt St. Goar Zerstörungen erspart. In der Besatzungszeit durch die Alliierten, wechselt die Verwaltungshoheit von den Amerikanern später zu den Franzosen. Seit 1946 gehört St. Goar zum Bundesland Rheinland Pfalz und wird 1969 dem Rhein-Hunsrück-Kreis zugeordnet. 1972 wird St. Goar Teil der Verbandsgemeinde St. Goar-Oberwesel. Neben der Kernstadt Sankt Goar gehören die Stadtteile St. Goar-Biebernheim, St. Goar-Werlau, St. Goar-Fellen und St.Goar, an der Loreley zum Stadtgebiet.

Sehenswürdigkeiten und Freizeittipps:

 Burg Rheinfels, Loreleyfelsen, Ev.Stiftskirche,

Fotos:CC By-SA 3.0 Wikipedia, Bild1 H.Pohl, Bild2 T.Knab, Bild3 Travel100, Bild4 TK, Bild5 A. Dincher 

Sankt Goar:

Hotel

**** First Class

Auf den Rheinhöhen über St.Goar mitten im Unesco Welterbetal der Loreley liegt das vier Sterne Superior Romantik Hotel Schloss Rheinfels, mit 6 Zimmern, 3 Restaurants mit Panoramaterrasse und Wintergarten, der Erlebniskneipe 'De Backes' und dem Wellnessbereich 'AusZeit'.

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