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Bad Hönningen

Name:Bad Hönningen
Land: Deutschland
Rheinabschnitt:Mittelrhein
Rheinregion:Landkreis Neuwied
Region: Verbandsgem. Bad Hönningen
Stromkilometer:ca. 624.0
Rheinlage: rechtsrheinisch
mit direkter Rheinanbindung

Bad Hönningen - Kurort zwischen Rheintal und Westerwald

Der römischen Grenzwall Limes hatte hier seinen Ausgangspunkt

 

Ganz gleich welche Gemeinde oder Stadt im mittleren Rheintal beschrieben wird, ihre Geschichte beginnt mit großer Wahrscheinlichkeit damit, dass die Römer in ihr siedelten oder zumindest ihre Spuren der Anwesenheit hinterlassen haben. Das gilt auch für Bad Hönningen.
Der Obergermanische Grenzwall Limes beginnt in unmittelbarer Nähe des heutigen Stadtgebietes. Zur Verbandsgemeinde Bad Hönningen gehört die Nachbargemeinde Rheinbrohl. Hier errichteten die Römer das „Kleinkastell Rheinbrohl“. Das Militärlager diente dem Schutz des Obergermanisch-Raetischen Limes der hier seinen Anfang nahm und über die Höhen der Mittelgebirge bis nach Regensburg verlief. Den Niedergermanischen Limes bildete ab Rheinbrohl flussabwärts der Rhein.Da die Römer auch Franken als Schutzsoldaten rekrutierten, kann davon ausgegangen werden, dass diese, nach dem die Südländer die Region verlassen hatten, weiter in hier siedelten.

In einer Schenkungsurkunde von Kaiser Heinrich II. an das Bamberger Domkapitel, wird Hönningen erstmals im Jahr 1019 als Besitztum „Hohingen im Ingerisgowe“ (Engersau) urkundlich erwähnt. 1258 beginnen die Bauarbeiten von Schloss Arenfels durch den Bauherrn Gerlach von Isenburg. Am sanft ansteigenden Westhang des Westerwaldes wird die Burg errichtet und ist bis heute als Wahrzeichen der Stadt, von weit sichtbar. Jahrhunderte später wird das Schloss durch Reichsgraf von Westerhold 1848 erworben und vom Kölner Dombaumeister Zwirner zum neugotischen Prachtbau umgestaltet. Der Trierer Kurfürst und Erzbischof von Helmstatt lässt 1438 das „Hohe Haus“ errichten. Das spätgotische Gebäude dient über mehrere Jahrhunderte seinen Besitzern als Wohnhaus. Hönnigen untersteht zu dieser Zeit weiter der Herrschaft des Geschlecht Arenfels.

Im Dreißigjährigen Krieg kommt es zur Katastrophe in Hönnigen. Der Ort brennt bis auf zwölf Häuser vollständig nieder. Die Bevölkerung steht vor dem nichts. Zu dieser Zeit leben noch etwa 800 Bürgen in Hönningen.

Details, was in den kommenden zwei Jahrhunderten in Hönnigen passiert, darüber gibt es auf der Webseite der Stadt wenig Informationen. Doch das, was sich durch den Einfluss der Französischen Revolution und den folgenden Eroberung durch französische Truppen im gesamten Rheintal ereignete und sich später durch die Herrschaft der Preußen wieder änderte, dürfte auch für Hönnigen gelten, davon darf man ausgehen.

1894 wird die erste Kohlensäure-Quelle gebohrt und weitere erfolgreiche Bohrungen schließen sich an. Nur ein Jahr später wird das erste Badehaus errichtet. Hönnigen wird bekannter und beliebter bei den Gästen. Auch die Bevölkerung wächst zunehmend. 1950 wird der Gemeinde durch die Landesregierung Rheinland Pfalz der Titel „Bad“ zugesprochen und 1969 erhält sie die Stadtrechte. Fortan darf sie sich „Stadt Bad Hönnigen“ nennen.

Bad Hönningen:

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