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Bingen

Name:Bingen
Land: Deutschland
Rheinabschnitt:Oberrhein
Rheinregion:Landkreis Mainz-Bingen
Region: Landkreis Mainz-Bingen
Stromkilometer:ca. 528.0
Rheinlage: linksrheinisch
mit direkter Rheinanbindung
Homepage: http://www.bingen.de

 

Bingen - ist das Tor zum Mittelrheintal

Gleich vier der bekanntester deutschen Weinlagen kommen hier zusammen
 

Die Stadt Bingen liegt unmittelbar vor dem Eintritt des Rheins in das enge Flusstal des Rheinischen Schiefergebirges am linken Stromufer. Am "Binger Loch", wie diese Rheintal-Stelle im Volksmund genannt wird, mündet der Nebenfluss "Nahe" in den Rhein.  Alle Stadtteile südlich der Nahemündung, werden dem Rheinabschnitt Oberrhein zugeordnet. Der Stadtteil Bingerbrück, der südlich an das Nahe-Ufer und östlich an den Rhein grenzt, gehört zur Mittelrhein-Region. Bis 1969 war der heutige Stadtteil Bingerbrück eine selbstständige Gemeinde.

Wenige Kilometer vom Stadtgebiet beginnt auf der linken Stromseite der sanfte Anstieg zum Hunsrück. Die günstige geografische Lage machte Bingen schon lange, bevor die Römer sesshaft wurden, als Siedlungsgebiet interessant. Es ist nachgewiesen, dass bereits die Kelten ihre ersten Siedlungen hier errichteten, und dass die Römer sich über mehrere Jahrhunderte hier aufhielten. Sie errichteten das Kastell Bingium und bauten ein Holzbrücke über die Nahe. Die Soldaten wurden zur Bewachung am Grenzwall Limes und zum Schutz der Römerstraßen eingesetzt. Eine führte am linken Rheinufer in den Norden, zu den Siedlungen Xanten, Köln, Bonn, Koblenz, eine andere über die Hunsrückhöhen nach Trier.

Die katholische Ordensfrau „Hildegard von Bingen“ gehört zu den deutschen Volksheiligen. Seit 2012 wird sie im Heiligenkalender der Katholischen Kirche aufgeführt. 1147 gründete sie das Kloster Rochusberg, das sie auch leitete. Bereits zu Lebzeiten war sie eine bekannte Mystikerin und Schriftstellerin, die sich besonders der Heilkunde verschrieben hatte. Bis heute trägt sie nicht unwesentlich zur Bekanntheit der Stadt Bingen bei.

Zu Beginn des Mittelalters geht es, wie in nahezu allen Städten entlang des Rheins, hin und her was ihre Zugehörigkeit betrifft. Der Wunsch der Binger Bürger nach Unabhängigkeit wird immer lauter, doch von den Machthabern nicht erfüllt. Der Mainzer Erzbischof übernimmt im 14. Jh. Bingen und so bleibt die Stadt bis zum 18. Jh. unter der Verwaltung des Mainzer Domkapitels.

1794 besetzen französische Revolutionstruppen die linksrheinischen Gebiete um Bingen und gliedern die Region in das Departement Donnersberg ein. 1871 kommt die Stadt zum Deutschen Reich. Nach den Gebietsreformen in den Jahren nach dem Zweiten Weltkrieg, wird Bingen Kreisstadt im Landkreis Mainz-Bingen und dem Bundesland Rheinland-Pfalz zugehörig.

Etwa siebzig Winzerbetriebe bewirtschaften die Anbauflächen rund um das Stadtgebiet. Dabei gilt für Bingen eine Besonderheit, die in Deutschland einzigartig ist. Sie grenzt gleich an vier bekannte Anbaugebiete: Nahe, Rheingau, Rheinhessen und Mittelrhein. Zu den bekanntesten Weinlagen gehören der Scharlachberg und der Rochusberg.   

 

Sehenswürdigkeiten und Freizeit -Tipps: 

Binger Mäuseturm, Burg Klopp, Drususbrücke, Rochuskapelle, Villa Rustica im Binger Wald,

Fotos: Alle Stadt Bingen/copyright.

Bingen:

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