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Wilfried Täubner

Der Fotograf und seine einzigartigen Kubusbilder

Täubner in Aktion im Watt auf der Insel Sylt
Foto:Bert P. Herfen
Fotomodell A. Payman beim Foto-Shooting auf Sylt Foto:Bert P. Herfen
Fotomodell A. Payman beim Foto-Shooting auf Sylt Foto:Bert P. Herfen
Täubner in Aktion im Watt auf der Insel Sylt
Foto:Bert P. Herfen
Täubner in Aktion im Watt auf der Insel Sylt
Foto:Bert P. Herfen

Wilfried Täubner wird am 9.12.1940 in Glauchau/Sachsen geboren. Ab 1960 lebt er zunächst in West-Berlin und danach in  Aachen. In Köln studiert er Fotografie und legt dort auch seine Meisterprüfung im Fotografen Handwerk ab. Seit 1965 wird Wilfried Täubner als freiberuflicher Architekturfotograf und Bildjournalist mit Atelier in Köln tätig.

Er arbeitet unter anderem von 1966 bis 1969 für das Theater der Stadt Bonn und zahlreiche Architekten und Architektur-Büros. Hierzu gehört das weltweit bekannte Architekten-Team Gerkan und Mark. Neben seinen Auftragsarbeiten beschäftigt er sich im Bereich der freien Fotografie, intensiv mit einem Kubus aus Metall. Dieser hat eine Kantenlänge von einem Meter und kann mit Spiegeln bestückt werden.

Die ersten Kubus-Arbeiten entstehen mit einem Foto-Modell, später ohne Personen.  Die Kubus-Bilder werden zu einem Markenzeichen seiner freien Arbeiten und bringen ihm den Namen Kubus-Täubner ein. In den Jahren 1967 bis 1978 arbeitet Täubner als Lehrbeauftragter an der Fachoberschule für Gestaltung in Köln; 1970 wird er in die Deutsche Gesellschaft für Photographie ( DGPh) berufen und 1973 Mitglied des Bund freischaffender Foto-Designer (BFF).

Von 1975 bis 1977 studiert er neben seinen Lehrtätigkeiten und beruflichen Aktivitäten, Philosophie und Kunstgeschichte an der Universität Köln. 1976 gründet er ein zweites Ateliers auf der Insel Sylt und nur zwei Jahre später, 1978, die Galerie T, in Forsten bei Kürten im Bergischen Land. Dort veranstaltet er regelmäßig Ausstellungen mit Fotoarbeiten namhafter und weniger bekannter Fotografen Kollegen.

Die Ausstellung mit Werken des Kölner Fotografen Hermann Claasen gehört zu den Highligts der Ausstellungen in der Galerie T. 1981 wird Täubner  berufenes Mitglied der Fotografischen Akademie (GDL.).Nach einer schweren Krankheit stirbt Wilfried Täubner 1994 im Alter von 54 Jahren. 

Anmerkung der Redaktion - Nachruf:  

Wilfried Täubner war einer meiner besten Freunde. Ihm habe ich viel zu verdanken und von ihm habe ich viel gelernt. Bis heute ist er ständiger Begleiter in meinen Erinnerungen. Das wird er bleiben, so lange meine Erinnerungen lebendig sind. Bert P. Herfen Herausgeber und Chefredakteur von Rheintal.de & .tv

Wilfried Täubner bei der Arbeit auf der Insel Sylt. Foto: Galerie T Forsten/Kürten Dr. Thomas Täubner