Logo - Rheintal.de das Portal für die Rheinregion und drüber hinaus.

Die "Erlebnisroute Rheinlandschaft" vom Volksgarten Köln zum Hofgarten Bonn

Auch für wenig geübte Radler gut zu bewältigen

Durchfahrt der Kornfelder - im Hintergrund die Shell-Raffinerie Köln-Godorf. Foto:Rheintal.de
Die Uferbereiche sind oft brüchig, daher bitte die Hinweisschilder befolgen. Foto:Rheintal.de
Leichtsinnig spielen die Kinder an der Kiesgrube. Foto: Rheintal.de
Jagdschloss Falkenlust am Ortsrand von Brühl Foto:Rheintal.de
Weltkulturerbe Schloss Augustusburg Foto:Rheintal.de
Gruppentouren sind sehhr beliebt für diese Strecke. Foto:Rheintal.de

Der Fahrradweg „Erlebnisroute Rheinlandschaft“ wurde 2005 im Rahmen des „Regionale 2010“-Projekts RegioGrün Rhein-Erft geschaffen. Als „Grünachse Süd“ führt die Strecke durch das Grün- und Freiraumsystem Köln-Bonn. Die „Grünachse Nord“ verläuft von Köln nach Pulheim, die "Grünachse West" von Köln nach Frechen.

Ausgangspunkt unserer Südtour ist der Kölner Volksgarten. Von hier fahren wir in südliche Richtung nach Köln-Zollstock zum Vorgebirgspark. Die Route streift den Kölner Südfriedhof und folgt dann meist auf Radwegen durch den Stadtteil Köln-Raderthal. Am Ende des Stadtteils und seiner Bebauung geht es überwiegend auf Wirtschaftswegen durch die Kornkammer Kölns. Zahlreiche Kiesgruben-Seen liegen an der Strecke und laden zu einem Zwischenstopp ein. Doch Achtung: Das Betreten der Anlagen ist verboten und auch nicht ungefährlich. Nicht selten ist das Ufer instabil und ein Absacken des Erdreichs führt zum Uferabbruch.

Die Route geht weiter auf einem gut ausgebauten Radweg in Richtung Wesseling. Dort erreichen wir das Freizeitgelände Entenfang. Es lohnt sich hier eine kurze Pause einzulegen und ein wenig zu verschnaufen. Ein Abstecher zum Jagdschloss „Falkenlust“ und zum Weltkulturerbe „Schloss Augustusburg“ in Brühl wäre mit ca. 3,5 km Zusatzstrecke je Richtung anzurechnen und von hier leicht zu erreichen. Am südlichen Stadtrand von Wesseling geht es nun auf dem Radweg Eicholzer Straße weiter bis zum Kreisverkehr vor dem „Schloss Eichholz“. Es lohnt sich, das Gelände anzusehen und wenn möglich auch einen Blick in das Gebäude des Bildungszentrums der „Konrad Adenauer-Stiftung“ zu werfen.

Danach fahren wir für ein kurzes Stück weiter in Richtung Rhein. In diesem Abschnitt des Vorgebirges befanden sich einst Altrheinarme, die mit ihrem Ablagerungen den Boden besonders fruchtbar machten, was sich bis heute auswirkt. Schon die Römer waren hier aktiv und bauten nur wenige hundert Meter von „Schloss Eichholz“ entfernt eine „Villa rustica“. Außerdem soll auch hier der Abzweig der Römerstraße von der Nord/Süd-Verbindung in Richtung Trier gewesen sein. Für wenige Kilometer fahren wir parallel zur Autobahn 555, bis der Weg in Richtung Westen nach Bornheim abknickt.

Der weitere Verlauf der Strecke verleitet zum gemütlichen Radwandern durch die Gemüse- und Getreidefelder des Vorgebirges. Wir erreichen Bornheim und fahren weiter zum Stadtrand von Bonn-Tannenbusch. Im Stadtgebiet nutzen wir nun die Radwege „Oppelner Straße“ und „Am Josephinum“ bis wir den Radweg der Landstraße L300 erreichen. Dieser führt zum Sportpark Nord und der LVR-Klinik Bonn in Richtung Innenstadt.

Das letzte Etappen-Stück ist der Radweg der Bundesstraße 9. Auf diesem Abschnitt ist Geduld gefordert. Einige mit Ampeln gesicherte Kreuzungen erschweren ein zügiges Weiterkommen auf diesem Teilstück. Nachdem der „Berta von Suttner-Platz“ im Zentrum überquert ist, sind es nur noch wenige Meter bis zum Ziel, dem Hofgarten der Universität Bonn.