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Trimm Parcours im inneren Grüngürtel in Köln eröffnet

Der innerstädtischer Trimm Parcours unterscheidet sich von anderen Parcours im Stadtgebiet Kölns

von links: Paul Bauwens-Adenauer, Gründer der Kölner Grün Stiftung, Hans Rütten, Geschäftsführer der Kölner Sportstätten, Oberbürgermeister Jürgen Roters, Gerald Boese, Vors. der Geschäftsführung der Kölnmesse, Beatrice Bülter, Vorstand "Kölner Grün Stiftung".
Foto: "Kölner Grün Stiftung"
Trimm Parcours für mehrere Generationen im inneren Grüngürtel
Foto:Kölner Grün Stiftung

Schilder erklären die Abläufe.

Das Sportangebot an den Geräten bietet Möglichkeiten zum Training der Motorik und Mobilisation, das gerade auch für ältere Sportler geeignet ist. Hier kann gezielt die Beweglichkeit des Oberkörpers, der Schultern und Arme trainiert werden. Unmittelbarer angrenzend werden für jede Altersgruppe verschiedene Gerätekombinationen zum Training der Koordination angeboten. Weitere Geräte für das Training der Koordination, allerdings ohne Handläufe, runden das Angebot für die Sportler ab. Krafttraining für alle Muskelgruppen ist möglich. Neben diesen Geräten ist nun ein Bereich für Athletik, der auch ambitionierte Sportler fordert, angelegt worden. Der neue Fitness- und Bewegungsparcours faßt somit verschiedene Trainingsbereiche und Gerätekombinationen zusammen und bietet den Sportlern die Möglichkeit, ihre Fähigkeiten stetig zu erweitern.

Das Amt für Landschaftspflege und Grünflächen übernimmt die dauerhafte Pflege- und Unterhaltung der Einrichtungen. Das Amt übernimmt somit auch die Gewährleistung der Verkehrssicherheit im Rahmen der Spielplatzkontrolle. Aus diesem Grund stand neben der sportlichen Eignung vor allem bei der Auswahl der Geräte auch der Aspekt der Unterhaltung im Vordergrund.

Quelle: Beatrice Bülter, Kölner Grün Stiftung


Mein "Grüngürtel Rundweg" in Köln

"Grünstiftung" ermöglicht 63 km Wanderstrecke durch Feld,Wald und Wiesen

Dr.Joachim Bauer, stellvertretender Leiter, Amt für Landschaftspflege und Grünflächen und Beatrice Bülter, Geschäftsführender Vorstand "Kölner Grün Stiftung". Foto: Rheintal.de
Wege-Markierer Bernd Meiser
Foto:Rheintal.de
Offizielles Wegmarkierung für den Rundweg:Foto:Rheintal.de
Wegmarkierer Bernd Meiser befestigt das Richtungsschild. Foto:Rheintal.de

Beatrice Bülter, Geschäftsführender Vorstand der "Kölner Grün Stiftung" und Dr. Joachim Bauer, stellvertretender Leiter des Amtes für Landschaftspflege und Grünflächen, präsentierten Ende Juli in der Nähe des Decksteiner Weihers einen Meilenstein der "Kölner Grün Stiftung" Aktivitäten: Den 63 Kilometer langen Rundweges durch den Äußeren Grüngürtel.  

Nach gut einem Jahr Planung und Einholung sämtlicher Genehmigungen, Schließung von zahlreichen Verträgen, sämtlichen Zusagen eventueller Liegenschaftsinhaber, startete der geprüfte Wege-Markierer Bernd Meiser des Sauerländischen Gebirgsvereins, am 31. Juli mit der Auszeichnung des Rundweges.

Beauftragt wurde er von der "Kölner Grün Stiftung". Sie kommt damit einem großen Wunsch der Bevölkerung nach und übernimmt die kompletten Kosten für die Wege-Auszeichnung und die nachhaltige Pflege der Markierungen. Ausgearbeitet haben Mitarbeiter des Grünflächenamts die Strecke.

Zahlreiche Hürden mussten für die Wege-Auszeichnung genommen werden. An oberster Stelle der Prioritätenliste stand einen durchgängigen Weg durch den Äußeren Grüngürtel zu finden. Im vergangenen Jahr gab die Kölner Grün Stiftung bereits eine Grüngürtel-Faltkarte heraus, aktuell wird an einer App für Smart-Phone-Nutzung gearbeitet.

Die Auszeichnung des Weges startet nach einem lange andauernden Verfahren. Wanderwege darf in NRW nur der Sauerländische Gebirgsverein markieren, der auch das ganze Markierungsverfahren leitet, nur in Köln verläuft die Grenze. Hier hat der Eifelverein die Hoheit – da dieser sich überwiegend aus ehrenamtlich Tätigen zusammensetzt, haben diese kaum Zeit. Das Logo für den Weg wurde von der Bezirksregierung genehmigt.

Also ist wieder der Sauerländische Gebirgsverein für die Erstmarkierung zuständig. Der bestellt nach Absprache ca. 1200 Schilder und ca. 1500 Pfeile für die Markierungen. Die Schilder werden mit einem Spezialkleber an Bäume gebracht. Das darf ausschließlich ein ausgebildeter Wege-Markierer. Und sollte einmal ein Schild abfallen, darf auch nur ein ausgebildeter Wege-Markierer das Schild wieder ankleben.

Jeder Weg erhält einen Buchstaben und eine Nummer. Nach Absprache mit der Stadt, startet Stiftung Grün mit dem G1- Weg. Dieser musste natürlich vorher genehmigt werden. Die Auszeichnung des Weges wird rund zwei Wochen in Anspruch nehmen. Bei soviel bürokratischen Vorlauf bleibt zu hoffen und zu wünschen, dass die aktuell in Köln vorhandenen Wege-Beschilderungen für Wanderer und Radfahrer an kritischen Stellen besser informieren.

Ein Beispiel schlechter Wegführung sei hier nur am Rande erwähnt. Gemeint ist die Radwegbeschreibung vom Rheinufer Westhovener Aue über die Porzer Ringstrasse zum Natur-Freibad Vingst. Viel "Spaß" und Erfolg.