Capriccios in Architektur
Architekturplastiken und Zeichnungen von Elmar Hillebrand
Elmar Hillebrand, geb. 1925 in Köln, studierte von 1946 bis 1950 bei Josef Enseling und Ewald Mataré an der Staatlichen Kunstakademie in Düsseldorf und von 1951 bis 1952 bei Ossip Zadkine an der Académie de la Grande Chaumière in Paris.
Von 1964 bis 1987 lehrte er als Professor für Bildhauerei an der Abteilung für Architektur der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule in Aachen.
Neben zahlreichen Arbeiten in Kirchen und auf öffentlichen Plätzen hat Elmar Hillebrand eine Vielzahl von Architekturplastiken geschaffen, die hier in Buchform das erste Mal zusammengetragen und veröffentlicht werden. Ergänzt wird diese Darstellung durch eine große Auswahl seiner Landschafts- und Architekturzeichnungen, aus denen die Plastiken teilweise entstanden sind.
228 Seiten, 310 Abbildungen. Format: 265 x 215 mm. Gebundene Ausgabe, Leinen mit Schutzumschlag.
Herausgegeben und kommentiert von Clemens Hillebrand. Erstauflage: Februar 2008.
Mit Textbeiträgen von Hans Holländer und Hans van der Grinten.
Preis: 44,80 €.
Sieben unregelmäßig ineinander gestellte Bögen, die die prominenten Erhebungen des Siebengebirges symbolisieren, ruhen in einem mit örtlicher Flora bedeckten Sockel, der mit unterschiedlich großen Basaltsteinen eingefasst ist.
Die beiden Künstler Wolfgang Sahlmann, Köln und Kurt Volkert aus Königswinter schufen die Skultpur "Tor zum Siebengebirge". Das Kunstwerk empfängt den Besucher der Region im Ittenbacher Kreisel unmittelbar an der Autobahn ausfahrt Königswinter/Oberpleis.
Nikolai von Astudin wird 1847 in Moskau geboren und stirbt im August 1925 in Oberlahnstein am Rhein. Er stammt aus einer aristokratischen Familie und wächsz in wohlhabenden Verhältnissen im Herzen Russlands auf. Sein Vater, Mitglied der Kaiserlichen Garde, kommt von einem Kriegseinsatz nicht zurück. Was mit Nikolais Mutter geschieht, ist nicht überliefert. So kommt der junge Nikolai zunächst bei Pflegeeltern und später bei der Großmutter unter. Schließlich wird er in ein Knabenstift in St. Petersburg gebracht, wo er nach dem Vorbild des Vaters, eine militärische Erziehung genießen soll.
Clemens Hillebrand nimmt sich parallel zu Auftragsarbeiten die Zeit, einen lang gehegten Wunsch endlich in die Tat umzusetzen. Hillebrand hat sich vorgenommen, teils auch mit Kollegen, den Rhein linksrheinisch, zuerst flussaufwärts und flussabwärts auf der rechten Rheinseite entlang zu wandern. Ausgerüstet ist er mit Papier, Bleistift, Malstiften sowie Aquarellfarben. In Köln-Rodenkirchen wohnt er in direkter Rheinnähe und von dort startete er auch seine erste Wanderung.