
Der Mythos Rhein lebt durch Menschen mit Träumen, die seinen alten Zauber für sich immer wieder neu entdecken. Die Sehnsucht treibt sie an, Geschichten zu ersinnen.Ohne Geschichten ist kein Ort am Rhein denkbar, keine Burg, kein Denkmal, kein Museum, keine Winzergaststätte, kein Wanderweg. Das ist, was die Künstler der Rheinromantik mit dem heutigen Leben verbinden.
Die Autorin Angela Pfotenhauer und Elmar Lixenfeld betrachten in dem Buch „Oberes Mittelrheintal“ eine Auswahl von Burgen und Orten und suchen nach dem Wesen dieser ca. 65 km langen Kulturlandschaft. Dabei räumen sie mit einigen Vorurteilen auf und appellieren zur korrekten Darstellung geschichtlicher Ereignisse und Zusammenhänge.
Das Werk ist eine kurzweilig geschriebene Lektüre, die man unbedingt beim Besuch der Region dabei haben sollte.
Herausgeber:
Deutsche Stiftung Denkmalschutz,
Bonn 2006, 144 Seiten, mehr als 300 farbige Fotografien, Format 21x 29,7 cm Broschur Preis: 14,80 Euro, fester Einband 19,80 Euro

Im Osten des St. Gotthard erhebt sich der Piz Badus, ein Berg mit 2.937 m Höhe. An seinem Fuß, ein kleiner See mit glasklarem, spiegelnden Wasser. Es ist der Toma-See. Er gilt als Ursprung und Wiege des Rheins.
Es ist der Vorderrhein, der hier entspringt, doch keineswegs die einzige Quelle. Das andere Gebiet finden wir in der Region der Adula-Alpen, am Abbruch des Paradies-Gletscher, der vom Rheinwaldhorn herabhängt. Hier startet der andere Quellfluss, der Hinterrhein, seinen Weg. Beide Quellflüsse werden durch ein weit verzweigtes Netz an Zuflüssen der angrenzenden Regionen gespeist.
Der Rhein bietet, wie kaum ein anderer Strom Europas, das klassische Bild, dem ewigen Eis zu entrinnen und danach Berge mit tiefen Tälern zu durchdringen, um schließlich geruhsam und erholend durch breite Ebenen zu fließen. Danach verliert er sich im großen Meer, der Nordsee.
Auf seinem 1.320 km langen Weg durchfließt der Rhein wunderschöne Landschaften, die kaum unterschiedlicher sein können. Vorbei an Alpenhängen und tiefen Schluchten des Graubündener Landes geht sein Weg nach dem Zusammenfluss von Vorder- und Hinterrein weiter als Alpenrhein Richtung Bodensee. Bei Schaffhausen hat er ein weiteres Hindernis zu überwinden. Die Wasser stürzen knapp 20 m tief über eine Jura-Kalkbarriere.
Danach fließt er um den Schwarzwald, entlang der Vogesen, Haardt und Odenwald bis er schließlich die Landschaften des Rheinischen Schiefergebirges erreicht.
Flankiert von Hunsrück, Taunus, Eifel und Westerwald tritt er in die Niederrhein-Region und die Kölner Bucht ein. Geruhsam ist sein letzter Weg in den Delta-Regionen der Niederlande.
Es lohnt sich, einen genauen Blick auf die wunderschönen Regionen und Landschaften zu richten, die wir Ihnen in Porträts hier vorstellen.
Natur-Touren 1 - Eifel-Rhein, Westerwald
Ob Frühling, Sommer, Herbst und Winter. Die Natur macht keine Pause. Zu jeder Jahreszeit bieten Eifel, Rheintal und Westerwald neue Einblicke. Natur-Touren 1 verrät, wo, wann und was in der Pflanzenwelt blüht und in der Tierwelt zu beobachten ist.
Manfred Braun, Naturschutzbeauftragter der SGD Nord und seine Kolleginnen lüften viele Geheimnisse am Wegesrand. Sie beschreiben Wanderungen sowie Rad- und Bootstouren durch die schönsten Naturschutzgebiete in der Eifel, Rheintal und Westerwald mit vielen Zusatzinformationen zu Strecken, Beobachtungszeiten und Rast-Möglichkeiten. Zu jedem Tipp gibt es faszinierende Farbfotos, eine Anfahrtskarte und eine Detailskizze zur beschriebenen Tour.
EUR 12,95
Verlag: idee media