Deutscher Weinatlas
Das Wissen um die Herkunft eines Weines kann den Genuss noch steigern. So schreibt es Monika Reule, Geschäftsführerin des Deutschen Weininstitut im Vorwort zum neu erschienenen Deutschen Weinatlas. Zehn Jahre hat es gedauert, bis das aktuelle Standardwerk mit allen 2600 Einzellagen, 160 Großlagen und 14 Bereichen aus dreizehn Weinbaugebieten Deutschlands auf dem Tisch lag. Und es ist richtig gut geworden. Hervorragende Luft - Bilder zeigen die landschaftlichen Besonderheiten, in der die jeweiligen Weinlagen farbig und mit Kennzahlen versehen eingearbeitet sind. Alles ist sehr anschaulich und übersichtlich dargestellt. Ob Besucher oder Anwohner, es macht Freude, das Werk nach der kleinsten, größten oder abgelegensten Weinlage zu durchstöbern. Für den Weinfreund ist es zudem eine große Hilfe, seine Lieblingsweine besser einordnen zu können. So erfährt er z.B. , dass die Lage "Trittenheimer Leiterchen" genau zwischen der bekannteren Lage "Trittenheimer Apotheke" liegt. Dass berühmte Nachbarschaften nicht unbedingt von wirtschaftlichem Nachteil sein müssen, wissen auch die zahlreichen Chateau-Winzer um Bordeaux. Nicht selten ist der weniger bekannte, aber keinesfalls deshalb schlechtere Wein nur deshalb günstiger zu kaufen, weil er keinen großen Namen trägt. Es ist zu wünschen, dass der neue "Deutsche Weinatlas" dazu beiträgt, die Besonderheit des Weins durch seine Herkunft herauszuheben, die er durch Boden, Klima sowie regionalen Besonderheiten und nicht zuletzt die Kunst des Winzers, erhält. Und damit weg vom billigen Großlagenmix, wieder hin zum goldenen Tropfen vom Winzer "meiner Lieblingslage".
Preis: EUR 29,80
mit Ringbinder
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Hier erhalten Sie die Weinlagen Rüdesheimer Berg Roseneck, Bischofsberg, Drachenstein, Geisenheimer Mönchspfad, Kläuserweg, Rüdesheimer Klosterberg, Rüdesheimer Klosterlay, Rüdesheimer Magdalenenkreuz, Geisenheimer Mäuerchen.
Weingut Kurt Schädel
Inh. Karin Schädel-Hempel
Sudetenstraße 37
65385 Rüdesheim/Windeck
Tel.: (0 67 22) - 94 11 68
Fax: 032 22 11 67 810
Hier erhalten Sie die Weinlagen Höllenberg, Frankenthal.
Weingut Robert König
Landhaus Kenner
65375 Rüdesheim-Assmannshausen
Tel.: (0 67 22) - 10 64
Fax: (0 67 22) - 4 86 56
Hier erhalten Sie die Weinlagen Bodental, Krone, Klosterberg.
Weingut "Am Löwenkopf"
Schulstraße 41 u. 48, 56349 Kaub
Tel.: (0 67 74) - 3 65
Fax: (0 67 74) - 91 87 10
Hier erhalten Sie die Weinlagen Kapellenberg, Pfaffenwies, Krone, Bodental-
Steinberg
Weingut Graf von Kanitz
Rheinstr. 49, 65391 Lorch
Tel.: (0 67 26) - 3 46
Fax: (0 67 26) - 21 78
Hier erhalten Sie die Weinlagen Gutenberg, Hasensprung, Jesuiten-
garten, Johannisberger Erntebringer, Rüdesheimer Magdalenenkreuz erhalten Sie bei:
Weingut Villa Gutenberg Nägler
Richard Nägler
Hauptstraße 157, 65375 Oestrich-Winkel
Tel.: (0 67 23) - 99 95 80
Fax: (0 67 23) - 99 95 81
Hier erhalten Sie die Weinlagen Laberstall, Hockermühle, Klosterweg.
Weingut Merz
55437 Ockenheim b. Bingen a. Rhein
Tel.: (0 67 25) - 23 87
Fax: (0 67 25) - 50 69
Die Weinlage Feuerlay, Mandelstein, Fässerlay, Weingrube erhalten Sie bei:
Weingut Felsenkeller
Mühltal 21, 56154 Boppard
Tel: (0 67 42) - 21 54
Fax:(0 67 42) - 8 66 55
Hier erhalten Sie die Weinlage Ehrenbreitsteiner Kreuzberg:
Weingut Göhlen
Mühlental 33, 56077 Koblenz
Tel.: (02 61) - 7 73 22
Fax: (02 61) - 9 88 66 80
Weinhandlung - Weinkellerei - Weinversand
Jakob Antwerpen
Rheinstr. 218,
53332 Bornheim-Hersel
Tel.: (0 22 22) - 8884
Fax: (0 22 22) - 8 12 87

Die neue Weinkönigin war einfach überwältigt. "Ich kann es gar nicht glauben", sagte Annika Strebel. Die 23 Jahre alte Weinbaustudentin aus dem kleinen Ort Wintersheim in Rheinhessen ist die 63. Deutsche Weinkönigin. Damit kommt nach 1999 erstmals wieder eine Deutsche Weinkönigin aus dem größten deutschen Weinanbaugebiet.
Eine 80-köpfige Jury aus Politik, Medien und Weinwirtschaft wählte die junge Rheinhessin am Freitagabend in Neustadt an der Weinstraße zur höchsten Repräsentantin des Deutschen Weins. Ramona Sturm von der Mosel und Elisabeth Born aus dem Anbaugebiet Saale-Unstrut werden Annika Strebel als Deutsche Weinprinzessinnen unterstützen.
"Das ist ein großer Tag für den rheinland-pfälzischen Wein", sagte Annika Strebel nach ihrer Wahl. Die 23-Jährige wusste schon als kleines Kind, dass sie Winzerin werden wollte. Zurzeit studiert sie Weinbau an der renommierten Fachhochschule Geisenheim. Als Genussmensch sammelt sie gerne Wildkräuter für die Küche oder baut ihre eigenen Kürbisse an. Dafür wird Annika im nächsten Jahr wenig Zeit haben: Auf rund 200 Terminen im In- und Ausland vertritt sie die deutsche Weinwirtschaft.
Unterstützt wird sie dabei von zwei Weinprinzessinnen. Die 22 Jahre alte Ramona Sturm kommt aus Moselkern und studiert Mathematik und Wirtschaft für das Lehramt. Die Tochter eines Nebenerwerbswinzers glänzte in der Vorausscheidung unter anderem mit der Erklärung, warum der Jahrgang 2011 so gut wird, und welche Begriffe auf den Weinetiketten besonders wichtig sind. Im Finale überzeugte sie dann in ihrer Bewerbungsrede mit ihrer Leidenschaft und ihrer Begeisterung, die sie für den deutschen Wein in die Welt hinaus tragen will.
Die 26 Jahre alte Elisabeth Born bezauberte die Jury mit ihrem natürlichen Charme. Die 26-Jährige ist bereits studierte Winzerin und arbeitet im Weingut ihrer Eltern in Höhnstedt mit. Ihr Großvater schenkte ihr den ersten eigenen Weinberg, auf dem sie, ganz innovativ, Sauvignon Blanc anbaut. Weinerfahrung sammelte sie außerdem in Neuseeland und in Südafrika – die Kombination aus Charme und Erfahrung macht Elisabeth zur perfekten Deutschen Weinprinzessin.
Die Entscheidung fiel der Jury tatsächlich so schwer wie selten zuvor: Sechs junge Damen hatten sich im Saalbau von Neustadt an der Weinstraße den kritischen Augen der Jury und von einem Millionenpublikum an den Fernsehern gestellt.
Die sechs Finalistinnen waren eine Woche zuvor in einer Vorausscheidung in Neustadt gekürt worden. Zur Wahl der Deutschen Weinkönigin treten jedes Jahr die Gebietsweinköniginnen der dreizehn deutschen Weinanbaugebiete an. Die jungen Damen im Alter zwischen 21 und 26 Jahren mussten dabei ein umfangreiches Spezialwissen über Weinbau und Weinmarketing beweisen. Annika Strebel bewies da schon, dass sie auch schwierige Fachfragen wie Blanc de Noir verständlich und fachkundig erklären kann.







Am Freitagabend dann glänzte die sympathische Blonde mit dem langen Zopf vor allem mit ihrem Charme, ihrer Spontanität und ihrer Natürlichkeit. Beim Erkennen der Aromen einer 2007er Riesling Trockenbeerenauslese überzeugte sie mit ihrem Wissen: Honig, reifer Pfirsich und Ananas wählte die Rheinhessin, und lag damit goldrichtig. Beim Darstellen von Weinfachbegriffen auf offener Bühne sorgte Annika dann für wahre Begeisterungsstürme: Sie "spielte" Kronkorken und vor allem den Sexuallockstoff der Traubenwickler so überzeugend, dass der Saal hingerissen war.
"Ich habe ein wenig Ähnlichkeit mit der Loreley", sagte Annika Strebel schließlich in ihrer fiktiven Bewerbungsrede vor Delegierten vom Mittelrhein. Sie werde aber "keine Märchen erzählen und keine Schiffe versenken, sondern mit Charme und Leidenschaft den deutschen Wein voran bringen." Und als sie zum Schluss sagte: "Wählen Sie heute mich zu Ihrer Deutschen Weinkönigin", konnte die Jury nur zustimmen.
Um 22.05 verkündete DWI-Geschäftsführerin Monika Reule dann einem spannungsgeladenen Saal das Ergebnis: Die 63. Deutsche Weinkönigin heißt Annika Strebel. Die neue Weinmajestät ist damit die achte Deutsche Weinkönigin aus Rheinhessen.
Quelle: Deutsches Weininstitut
Bio boomt – auch im Weinbau: Die Anbauflächen im Öko-weinbau haben sich in den vergangenen vier Jahren in Deutschland fast verdoppelt. „Rund 5000 Hektar Weinberge werden hierzulande mittlerweile ökologisch bewirtschaftet, das entspricht einem Anteil von etwa fünf Prozent der Gesamtrebfläche“, erläutert Ernst Büscher vom Deutschen Weininstitut (DWI) in Mainz. Prozentual gesehen läge Deutschland zusammen mit Griechenland (6,3 Prozent) und Italien (5,4 Prozent) damit weltweit an der Spitze, so Büscher.
Zahlreiche Weinbaubetriebe haben durch den Umstieg auf die Bioweinproduktion auch eine qualitative Verbesserung ihrer Weine festgestellt. Viele von ihnen tragen die ökologische Wirtschaftsweise aber gar nicht groß nach außen, da diese für sie eine Selbstverständlichkeit ist. Im biologischen Weinanbau steht das Ziel im Vordergrund, das ausbalancierte Ökosystem Weinberg zu erhalten. Dafür wird auf alle chemisch-synthetischen Pflanzenschutzmittel ebenso verzichtet wie auf künstlich hergestellte Dünger. Die Umstellungsphase vom konventionellen zum ökologischen Weinbau dauert drei Jahre.
"Bio ist mittlerweile ein Zusatznutzen, den der Verbraucher mit einkauft. Er verbindet mit dem Begriff eine höherwertige Qualität und will dadurch ein Stück weit zu einer umweltschonenden Produktion von Lebensmitteln beitragen", sagt Büscher. So haben auch Bioweine mittlerweile, wie andere Biolebensmittel auch, einen festen Stellenwert im Einkaufskorb der Verbraucher.
Im Geschmack gibt es keinen Unterschied zwischen Bioweinen und Weinen aus herkömmlichem Anbau. Dies liegt unter anderem daran, dass sie sich in der Weinbereitung im Keller nicht voneinander unterscheiden. Von daher sind Bioweine „Weine aus ökologisch erzeugten Trauben“.
Bioweine erkennt der Verbraucher meist an den Logos Ecovin, Bioland, Naturland oder Demeter auf dem Etikett; bei diesen vier Verbänden kann ein Weingut seine Produktion nach strengen ökologischen Kriterien zertifizieren lassen. Der 1985 gegründete Verband Ecovin ist der größte Zusammenschluss ökologisch arbeitender Weingüter weltweit. Die 210 Mitgliedsbetriebe bewirtschaften derzeit allein etwa 1300 Hektar Rebfläche in zehn deutschen Anbaugebieten. Insgesamt sind 40 bis 50 Prozent aller Öko-winzer in Verbänden organisiert. Die übrigen Betriebe haben sich nach der EU-Norm für ökologischen Weinbau zertifizieren lassen. Ihre Weine tragen das deutsche oder das EU-Biosiegel.
Zu Kaufen gibt es Bioweine inzwischen nicht nur im ökologischen Fachhandel, auch im allgemeinen Lebensmittel- und Weinfachhandel sind sie weit verbreitet. Das schönste Erlebnis ist aber natürlich der Besuch direkt beim Erzeuger, wo man die individuelle Philosophie des Winzers hautnah erleben kann. Es gibt übrigens auch Winzergenossenschaften, die Bioweine im Angebot haben.
Die Ökowinzer waren schon immer Vorreiter im Weinbau", erklärt Ernst Büscher. Viele Methoden des Ökoanbaus sind heute Standards im konventionellen Weinanbau. Dazu zählen etwa der Einsatz von nützlichen Insekten zur Schädlingsbekämpfung, die Begrünung der Rebzeilen oder das Bemühen, das ökologische Gleichgewicht im Weinberg aufrecht zu erhalten. Manche Spitzenbetriebe gehen inzwischen sogar noch einen Schritt weiter und wenden die Methoden des biologisch-dynamischen Weinbaus an, der auf den Lehren des Anthroposophen Rudolph Steiner beruht.
Deutsches Weininstitut, Pressestelle
Gutenbergplatz 3-5, 55116 Mainz
www.deutscheweine.de
Das Deutsche Weininstitut (DWI) bietet ab sofort auf seiner Homepage ein neues weintouristisches Highlight: "Wandern wo der Wein wächst" heißt der Menüpunkt, unter dem sich umfassende Informationen zu ausgesuchten Wanderrouten aus allen 13 deutschen Weinbaugebieten verbergen."Wir wollen mit unserem Angebot die Wanderfreunde in Deutschland auf die vielfältigen Möglichkeiten aufmerksam machen, wie gut man das Wandern in reizvollen Weinlandschaften mit abwechslungsreichen kulinarischen Genüssen verbinden kann", erläutert DWI-Geschäftsführerin Monika Reule.
Als Service für die Wanderfreunde werden auf der DWI-Website nicht nur die Routen kurzweilig beschrieben, auch die Höhenprofile der Wege, interaktive Wanderkarten sowie zahlreiche Einkehr- und Übernachtungsmöglichkeiten können mit einem Klick eingesehen werden. Kurzbeschreibungen der Wanderrouten mit allen wesentlichen Informationen im Überblick - von der Anreise über die einzuplanende Zeit bis zum Schwierigkeitsgrad - ergänzen die Landschaftsportraits und erleichtern die Routenplanung.
Die Wandervorschläge sind durch unterschiedliche Schwierigkeitsgrade geprägt. Knapp die Hälfte der vorgeschlagenen Wege fallen unter die Kategorie „leicht“, wie beispielsweise der „Sächsische Weinwanderweg“, der 14 Kilometer lang ist und eine Höhendifferenz von 370 Metern aufweist. Auch die „Bänkelches Route“, ein Rundweg bei Siefersheim in Rheinhessen, gehört zu den weniger anstrengenden Strecken. Vier Routen fallen in die Kategorie „mittel“. Sie reichen vom 8,5 Kilometer langen „Stuttgarter Weinwanderweg“ bis zum „Weinwanderweg Rhein-Nahe“ mit 17 Kilometern Länge. Aber auch für den anspruchsvollen Wanderer sind Routenvorschläge der Kategorie „schwierig“ dabei, die eine gute Kondition und bisweilen Schwindelfreiheit voraussetzen. Dazu zählen beispielsweise die Rheinsteig-Etappe „Mittelrhein“ zwischen St. Goarshausen und Kaub oder der Moselwanderweg auf dem „Römersteig“.
Gewinnspiel für Weinwanderer - „Meine schönste Weinwanderroute“
Als kleinen Anreiz, möglichst viele der vorgestellten Routen zu erwandern, verlost das Deutsche Weininstitut unter allen Wanderfreunden, die bis zum 1. Dezember mindestens drei der beschriebenen Routen gelaufen sind, insgesamt 50 hochwertige Picknick-Rucksäcke.
Als Nachweis gelten jeweils fünf Fotos von markanten Punkten entlang den einzelnen Strecken, auf denen auch die Teilnehmer selbst zu sehen sind. Zudem sollten sie eine kurze Bewertung abgeben, welche Strecke ihnen am besten gefallen hat.
Nähere Informationen zu dem Gewinnspiel gibt es unter dem Menü-Punkt „Wein-Wander-Gewinnspiel“ auf der DWI-Homepage www.deutscheweine.de.
Sie können auch per Fax an 06131-28 29 20 oder per Post beim DWI angefordert werden.